Vom LKW zum Wohnmobil

Die letzten Tagen vergingen anders als geplant. Dass plötzlich so weißes Zeug überall rumliegt, Ende Februar, damit konnte ja keiner rechnen.

Also musste ich die Arbeiten am Küchenblock in die Küche verlagern. Macht ja auch schon allein vom Name her viel mehr Sinn. Und Julija ist da so schnell mit kehren, aufgrund der örtlichen Nähe, da schaffen es die meisten Späne gar nicht bis zum Boden. Also eigentlich auch ganz praktisch, wenn da nicht auch die Nähe zum Sofa so unglaublich klein wäre. Und mit nem Männerschnupfen macht wiederum das Sofa viel mehr Sinn.

Also sah es paar Tage lang so aus.

Da aber am Mittwoch der Termin mit der DEKRA sein sollte, hab ich Dienstagnacht endlich was machen müssen. Mittwoch hatte ich sicherheitshalber mal frei genommen. Zeitreserve ist immer gut.

Mittwoch 14 Uhr – Mein Prüfer muss noch 3 Stunden arbeiten.

16 Uhr hatten wir dann alles soweit an seinem Platz im Transporter. Nur noch nicht fest. Zwischendurch kam auch die Gasflaschenhalterung von Amazon und mit ihr die Erkenntnis, dass ichs jetzt wohl auf niemanden anders mehr schieben kann. Der einsichtige Anruf beim Prüfer meines Vertrauens ergab, dass er am Donnerstag im Außendienst sei und eigentlich schon voll verplant ist. Ich solle mal vormittags aufs Handy anrufen, vielleicht schafft er’s mal zwischendurch. Also haben wir abends noch alles festgeschraubt und sind wiegen gefahren. Schließlich bekommt Siegbert ein neues Leergewicht.

Heute hatte ich dann viel Glück. Mein Prüfer sagte 15 Uhr würde passen. Zulassungsstelle hat bis 16 Uhr auf. Wird eng. Aber so läuft das ja seit dem Kauf schon und bis jetzt hat es immer irgendwie geklappt. „Über wohnlich und Stauraum könnte man streiten.“, sprach er und überreichte mir das gut hundert Tacken teure Wohnmobilgutachten. 🙂

Kurz vor 16 Uhr zog ich ne Nummer und war erstaunt wir schnell die da auf der Zulassungsstelle sein können, wenn der Feierabend naht. Die Begeisterung über eine komplette Typänderung war ihr anzusehen. Natürlich gab es wieder Probleme die durch Bedienfehler des Programmes hervorgerufen wurden und erst mit der Vorgesetzten gelöst werden konnten. Arbeiten da eigentlich nur Frauen? Das schreit ja förmlich nach einer Männerquote! Naja, wo du keinen Mann hast, brauchst du eben zwei Frauen und so haben die es dann gemeinsam geschafft, mich um gut 50 Euronen erleichtert und endlich Feierabend machen können.

T

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